Biologisch
Spanien | Castilla y León | Ribera del Duero
Bodegas Marta Maté
El Holgazán
2020, Ribera del Duero do
CHF 15.50
75 cl
Biologischer Anbau
100% Tempranillo
7 Mt. in kleinen Eichenfässern, anschl. 6 Mt. im Zementtank
14 % Vol.
16° bis 18° C
Rotweinrisotto mit karamellisiertem Radicchio und Kräuterseitling; Stubenküken mit Zitrone, Estragon und geröstetem Wurzelgemüse
In Tubilla del Lago, im nördlichsten Gebiet des Ribera del Duero, befindet sich eine Ansammlung von Weinbergen mit einzigartigen Eigenschaften auf einer Meereshöhe von 920 Metern mit lehmig-sandigem Böden und sehr wenig Vegetation. Die Wurzeln arbeiten sich durch tiefe Gesteinsschichten. Es ist eine privilegierte Lage mit Blick auf den Fluss Gromejón und Klimatisch beeinflusst von der Sierra de Cervera. Die Weinberge wurden zwischen 1992 und 1996 angelegt.

Bodegas Marta Maté

Angefangen hat alles mit dem Traum von weinverrückten Arbeitskollegen aus einem Beratungsbüro für die Agrar- und Lebensmittelindustrie: Sie wollten ein Weingut gründen, wo Weinbau auf höchstem Niveau möglich ist. Durch ihre beruflichen Tätigkeiten kamen sie in Kontakt mit verschiedensten Winzern, Weinbaubetrieben und Weinbergen. Und so wussten die Kollegen ganz genau, wo und wie sie ihren Traum verwirklichen können bzw. was es dazu braucht und wo sich die besten Lagen der Region befinden. So ergab sich ein paar Jahre vor der Gründung die Möglichkeit, in einem Moorgebiet in einer der extremsten Gegenden des Ribera del Duero auf einer Höhe von über 900 Metern einen ein Hektar grossen Versuchsweinberg anzulegen. In den ersten Jahren wurden die Trauben zwar noch verkauft, aber bald wurde klar, dass hier etwas grosses entstehen kann. So fing sie an, die Trauben selbst zu keltern und den Wein selbst zu vermarkten. Nach und nach kamen neue, kleine Weinberge hinzu. Heute befinden sich alle Parzellen in den beiden Ortschaften Tubilla del Lago und Gumiel del Mercado am nördlichsten Ende der D.O. Ribera del Duero auf einer Meereshöhe von über 900 Metern. Vor allem in den Lagen in Tubilla del Lago sind die Reben weitestgehend über 100 Jahre alt. Sämtliche Arbeiten in den Weingärten folgen den Prinzipien der biologischen und biodynamischen Landwirtschaft. So weiden in Winter Schafe in den Weinlagen und oftmals setzt man für schwere Arbeiten auf ein Pferd anstatt auf einen Traktor.

  • Ortschaft: Tubilla de Lago
  • Sortenspiegel: Tempranillo, Garnacha, Albillo
  • Gründungsjahr: 2013
  • Ø Jahresproduktion: zur Zeit rund 100 000 Flaschen

Ribera del Duero

Jahrzehntelang war nur ein einziger Wein des Ribera del Duero international bekannt: nämlich der erhabene Vega Sicilia. Heute, nach rund 30 Jahren, ist die Region an der qualitativen Spitze der spanischen Weinlandschaft angekommen. Das Anbaugebiet liegt in der kastilischen Hochebene (700 bis 1000 m ü. M.), zwischen den Städten Valladolid und Soria und gleicht einem Band, das dem Duero-Fluss während 115 Kilometern beidseitig folgt. In diesem Rotweinland herrscht ein gnadenlos kontinentales Klima. Glutheisse Sommer, in denen das Thermometer schnell auf 40 Grad klettert, wechseln sich ab mit harten Wintern, in denen 20 Minusgrade keine Seltenheit sind. Die Niederschläge liegen durchschnittlich bei niedrigen 500 Millimeter pro Jahr und Quadratmeter. Entlang der Talflanken dominiert Kalkstein mit dünner Erdauflage, im Talboden sind die Böden schwerer und bestehen aus Schwemmland mit viel Sand und Ton. Rotweine müssen mindestens 75% Tempranillo enthalten, damit sie unter der kontrollierten Herkunftsbezeichnung abgefüllt werden dürfen.

  • Anbaufläche: 22 000 Hektar
  • Autochthone Rebsorten: Albillo; Tempranillo (Tinto Fino, Tinta del País)
  • DO-Region: Ribera del Duero
  • Ausbauformen: Ein Crianza reift mindestens ein Jahr in Holzfässern und darf frühestens nach dem 1. Oktober im 2. Jahr nach der Lese auf den Markt; die Reserva liegt mindestens ein Jahr im Holzfass plus 24 Monate Flaschenreife auf dem Weingut, darf frühestens nach dem 1. Dezember im dritten Jahr nach der Lese auf den Markt; ein Gran Reserva bleibt mindestens zwei Jahre im Holz plus 36 Monate Flaschenreife auf den Weingut, darf frühestens nach dem 1. Dezember im fünften Jahr nach der Lese auf den Markt.
Lage des Weinguts
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